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Dirigieren im 19. Jahrhundert

Dirigieren im 19. Jahrhundert

Der italienische Sonderweg


  • Language: German
  • Order No.: ED 22464
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Im Gegensatz zu späterer Zeit liegt die musikalische Leitung am italienischen Opernhaus zu Beginn des 19. Jahrhunderts nicht in der Hand eines Einzelnen. Der mit dem Rücken zum Publikum stehende Dirigent wurde im Geburtsland der Oper erst deutlich später als in anderen europäischen Kulturen eingeführt. Warum also hielt man in Italien an einer Tradition der dirigentenlosen Musikausübung fest, die diesseits der Alpen Jahrzehnte früher aufgegeben worden war? Ging vom italienischen Violinmeister eine besondere Art der Suggestion aus oder bedurften italienische Opern einfach nicht der gleichen musikalischen Kontrolle wie die Werke deutscher oder französischer Provenienz? 

Martin Fischer-Dieskau geht diesen Fragen in seinem Buch Dirigieren im 19. Jahrhundert – Der italienische Sonderweg nach und beruft sich dabei auf Angaben zur musikalischen Leitung in den überlieferten Libretti, ikonographisches Material, theoretische und ästhetische Schriften, sowie auf Besprechungen, Reiseberichte, Briefe und Theaterchroniken.
Details
Binding: Hardback/Hard Cover
Content text: Zum Thema
Die Doppeldirektion – Voraussetzungen
Maestro al Cembalo
Primo Violino Direttore d’orchestra
Violindirektor oder Klavierkapellmeister: Wer dominiert dieDoppeldirektion?
Die italienische Orchesterkultur des Ottocento
Aspekte der Orchesterqualität
Stabilität und Regularien
Etat und Ambition
Rekrutierung und Musikermigration
Besetzung und Sitzordnung
Taktstock
Dürfen beide Leitungsfunktionen als Grundlage für den italienischen Alleindirigenten gelten?
Gründe für den Durchbruch der Alleindirektion
Etappensiege des Taktstocks
Legenden um die Inauguration des Taktstocks
Angelo Mariani
Profil
Mariani und Verdi
Mariani und Wagner
Marianis Probentechnik
Im Schatten der Opernproduktion: Das Konzert
Instrumentalmusik
Luigi Mancinelli
Die Entwicklung des zeitgenössischen italienischen Opernschaffens im Spiegel des konkreten Dirigierkontextes
Largo concertato
Duetto
Individualisierung und Erweiterung durch Verdi und Meyerbeer
Paradigma Aida: Marianis Erbe
Emanuele Muzio
Emilio Usiglio
Giovanni Bottesini
Franco Faccio – Ausblick
Franco Faccio zwischen Mariani und Toscanini
Stetig steigendes Prestige
Edoardo Mascheroni
Leopoldo Mugnone
Giuseppe Martucci
Korrektur einer Legende?
Dank
Über den Autor
Literaturverzeichnis
Register
ISBN: 978-3-7957-0943-3
Publisher: Schott Music
page number: 384
Im Gegensatz zu späterer Zeit liegt die musikalische Leitung am italienischen Opernhaus zu Beginn des 19. Jahrhunderts nicht in der Hand eines Einzelnen. Der mit dem Rücken zum Publikum stehende Dirigent wurde im Geburtsland der Oper erst deutlich später als in anderen europäischen Kulturen eingeführt. Warum also hielt man in Italien an einer Tradition der dirigentenlosen Musikausübung fest, die diesseits der Alpen Jahrzehnte früher aufgegeben worden war? Ging vom italienischen Violinmeister eine besondere Art der Suggestion aus oder bedurften italienische Opern einfach nicht der gleichen musikalischen Kontrolle wie die Werke deutscher oder französischer Provenienz? 

Martin Fischer-Dieskau geht diesen Fragen in seinem Buch Dirigieren im 19. Jahrhundert – Der italienische Sonderweg nach und beruft sich dabei auf Angaben zur musikalischen Leitung in den überlieferten Libretti, ikonographisches Material, theoretische und ästhetische Schriften, sowie auf Besprechungen, Reiseberichte, Briefe und Theaterchroniken.
Binding: Hardback/Hard Cover
Content text: Zum Thema
Die Doppeldirektion – Voraussetzungen
Maestro al Cembalo
Primo Violino Direttore d’orchestra
Violindirektor oder Klavierkapellmeister: Wer dominiert dieDoppeldirektion?
Die italienische Orchesterkultur des Ottocento
Aspekte der Orchesterqualität
Stabilität und Regularien
Etat und Ambition
Rekrutierung und Musikermigration
Besetzung und Sitzordnung
Taktstock
Dürfen beide Leitungsfunktionen als Grundlage für den italienischen Alleindirigenten gelten?
Gründe für den Durchbruch der Alleindirektion
Etappensiege des Taktstocks
Legenden um die Inauguration des Taktstocks
Angelo Mariani
Profil
Mariani und Verdi
Mariani und Wagner
Marianis Probentechnik
Im Schatten der Opernproduktion: Das Konzert
Instrumentalmusik
Luigi Mancinelli
Die Entwicklung des zeitgenössischen italienischen Opernschaffens im Spiegel des konkreten Dirigierkontextes
Largo concertato
Duetto
Individualisierung und Erweiterung durch Verdi und Meyerbeer
Paradigma Aida: Marianis Erbe
Emanuele Muzio
Emilio Usiglio
Giovanni Bottesini
Franco Faccio – Ausblick
Franco Faccio zwischen Mariani und Toscanini
Stetig steigendes Prestige
Edoardo Mascheroni
Leopoldo Mugnone
Giuseppe Martucci
Korrektur einer Legende?
Dank
Über den Autor
Literaturverzeichnis
Register
ISBN: 978-3-7957-0943-3
Publisher: Schott Music
page number: 384
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